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Heuschnupfen und Hausstauballergie

Heuschnupfen und Hausstauballergie mit Schwarzkümmel behandeln

Pollen eines Busches

Ob Hausstaub oder Heuschnupfen, viele haben bereits gute Erfahrungen mit der Wirkung von Schwarzkümmelöl gemacht. Wie sollte ich dosieren und wie ist die Wirkung?

Da Allergiker einen erhöhten Bedarf an ungesättigten Fettsäuren haben, wird Schwarzkümmel schon seit Längerem als natürliche Hilfe in der modernen Naturheilkunde verwendet. Eine Ergänzung der Nahrung wird daher jedem Allergiker geraten, der sein, aus dem Gleichgewicht geratenes Immunsystem, auf natürliche Art wieder harmonisieren will. Besonders Menschen mit einer Heuschnupfenallergie oder Milbenallergie profitieren von den Inhaltsstoffen des Schwarzkümmels.

Pollenallergie natürlich behandeln

Das Öl des Schwarzkümmels kann als regelmäßige Kur der Nahrung hinzugegeben werden. Dies ist vor allem für Allergiker und Menschen mit der Neigung zu allergischen Hautreaktionen von Vorteil. Zwischen der achten und zwölften Woche der Behandlung beginnt die Wirkung, sich voll zu entfalten.

Für Pollenallergiker gilt es, den Verzehr des Schwarzkümmelöls schon ein paar Wochen vor der Pollenflugsaison zu beginnen. Wenn man jeden Tag einmal 1,5 Gramm reines Schwarzkümmelöl oder dreimal am Tag eine Kapsel zu 500 Milligramm einnimmt, kann man den Pollen locker entgegen schauen.

Bei akuten allergischen Symptomen

Hat man akut allergische Symptome wie strapazierte Schleimhäute, so bringt das Inhalieren einige Linderung. Dafür muss man täglich drei bis vier Gramm reines Schwarzkümmelöl in einer Schale mit heißem Wasser geben. Daraufhin die warmen Dämpfe unter einem Handtuch etwa 10 Minuten einatmen.

Studien mit einschlägigen Ergebnissen

Die Verwendung von Schwarzkümmelöl bei allergischer Rhinitis

Da chronische, allergische Rhinitis eine der häufigsten Krankheiten, besonders bei Kindern ist, wurde diese Studie durchgeführt, um die entzündungshemmende Wirkung von Schwarzkümmelöl bei allergischer Rhinitis herauszufinden. Durchgeführt wurde die Studie in der Ahvaz Jundishapur University of Medical Sciences in der Stadt Ahvaz im Iran.

Für die Doppelblindstudie wurden 66 Personen mit allergischer Rhinitis zu Hilfe gezogen, die in eine Versuchs- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt wurden. Diese Personen wurden im Voraus anhand von Merkmalen wie Alter und Geschlecht sowie an Merkmalen der Krankheitssymptome wie juckender, laufender und verstopfter Nase und Niesanfällen ausgewertet. Daraufhin wurden sie mit Nasenspülungen behandelt, die mit Schwarzkümmelöl versetzt waren. Der Schweregrad der Symptome wurde ab dem ersten Tag „0“ der Studie bis zum letzten Tag „30“ beobachtet und vermerkt. Es wurde zur Kontrolle ein Mittelwert festgelegt, der als Vergleich für die späteren Ergebnisse dienen sollte.

Es wurde bei dieser Studie herausgefunden, dass dank der Behandlung mit Schwarzkümmelöl die Symptome wie nasaler Juckreiz, laufende Nasen, Schleimhaut-Blässe und Niesattacken innerhalb von zwei Wochen reduziert werden konnten. Diese Prozedur wurde als Alternative denjenigen empfohlen, die andere antiallergene Arzneimittel vermeiden wollen.

Die potenzielle, ergänzende Wirkung von Schwarzkümmelöl bei Immuntherapien

Bei dieser Studie handelt es sich um ein Projekt der Marmara Universität in Istanbul/Türkei. Hierbei sollte herausgefunden werden, ob die Ergänzung einer Immuntherapie durch Schwarzkümmelöl eine Auswirkung auf die Symptome einer allergischen Rhinitis, die Funktionen der polymorphen Leukozyten (PMN), die Lymphozytenuntergruppen und die hämatologischen Parameter hat.

Während der Studie wurden 24 Patienten aus einer experimentellen Gruppe von 31 Personen (alle allergisch gegen Hausstaubmilbe) und acht Patienten als gesunde Kontrollgruppe 30 Tage lang mit einer allergen-spezifischen Immuntherapie behandelt. Die restlichen sieben Personen der experimentellen Gruppe erhielten einmal in der Woche eine Kochsalzlösung als Placebo-Therapie. Nach dem ersten Monat bekamen sowohl die acht gesunden Patienten als auch die Hälfte der experimentellen Gruppe eine Ergänzung zur Immuntherapie in Form von 2 Gramm Schwarzkümmelöl pro Tag für den darauffolgenden Monat. Die andere Hälfte der experimentellen Gruppe bekam weiterhin nur die Immuntherapie.

Vor und nach der Behandlungsphase wurden die Auswirkungen der Symptome, die PMN-Funktionen, die Lymphozytenuntergruppen und die hämatologischen Parameter ausgewertet.

Nach der Ergänzung von Schwarzkümmelöl konnte man erhöhte Phagozytose-Funktionen der Leukozyten sowie deren vermehrte Aktivität vermerken. Das Vorkommen der Erkennungsmoleküle CD8 war bei der ergänzten Immuntherapie höher, als bei der normalen Behandlung.

Es wurde das Fazit gezogen, dass eine Ergänzung von Schwarzkümmelöl während einer spezifischen Immuntherapie von allergischer Rhinitis infrage kommen kann.
 

Das subjektive Empfinden der Patienten bei Behandlung mit Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl wird in asiatischen und afrikanischen Ländern als natürliches Heilmittel für eine Vielzahl an Krankheit, einschließlich einiger Allergien, angewandt. Da dessen Wirkweise aber noch weitestgehend unerforscht ist, hat das Universitätsklinikum Charité in Berlin/Deutschland vier Studien zu diesem Thema dargestellt.

Innerhalb dieser Studien wurden 152 Patienten mit allergischen Erkrankungen wie allergischer Rhinitis, Bronchialasthma und atopischen Ekzemen mit Schwarzkümmelöl behandelt. Dafür wurden ihnen am Tag Schwarzkümmel-Kapseln in Dosierungen von 40 bis 80 mg/kg verabreicht. Es wurden Laborparameter wie IgE, Eosinophile, endogenes Cortisol in Plasma und Urin, ACTH, Triglyceride, Gesamtcholesterine, LDL-und HDL-Cholesterine und Lymphozytensubpopulationen untersucht.

In allen vier Studien sank im Laufe der Behandlung, mit Schwarzkümmelöl, das allgemeine Krankheitsempfinden. Es trat eine leichte Abnahme der Plasma-Triglyzeride und ein kleiner Anstieg HDL-Cholesterins auf. Die Werte der ACTH-Ausschüttung, der Lymphozytensubpopulationen und des endogenen Cortisolspiegel blieb dabei unverändert. Es wurde daher zusammengefasst, dass Schwarzkümmelöl als wirksame Ergänzung zur Behandlung eines allergischen Krankheit hinzugezogen werden kann.

Was ist eine allergische Rhinitis?

Unter einer allergischen Rhinitis versteht man im Allgemeinen eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis). Das Krankheitsbild tritt meist in Kombination mit weiteren Erkrankungen der Atemwege (Komorbidität), Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Asthma auf. Manchmal kommt es zur Verwirrung, da auch die folgenden Begriffe für die Krankheit verwendet werden:

  • Rhinitis Allergica
  • allergischer Schnupfen (bei pollenbedingter allergischer Rhinitis)
  • Heuschnupfen
  • Pollinose
  • Hausstauballergie / Hausstaubmilbenallergie / Milbenkotallergie

Heuschnupfen ist eine saisonale allergische Rhinitis, die meist in den Frühlings- und Sommermonaten sowie in manchen Regionen auch im Herbst auftritt. Dagegen gibt es noch die perenniale allergische Rhinitis, die wie die Hausstauballergie das ganze Jahr über anhält. In einigen Fällen kann die Erkrankung sogar berufsbedingt sein.

Wann treten die Symptome auf?

Die aufkommenden Symptome hängen ab von der Empfindlichkeit gegen das Allergen sowie vom Zeitraum, in dem der auslösende Stoff aktiv ist. Blüten- und Gräserpollen-Allergiker sind nur in bestimmten Gebieten und wenige Monate im Jahr von den Anzeichen betroffen. Hat man dagegen eine Hausstaubmilbenallergie, so befinden sich die Allergene das ganze Jahr über in der unmittelbaren Umgebung wie dem Fußboden oder der Bettwäsche, sodass die Symptome ein stetiger Begleiter sind, wenn man die Krankheit nicht behandelt.

Wann beginnt die Erkrankung?

Meistens beginnt eine allergische Rhinitis schon im frühen Kindesalter und begleitet den Menschen mit wachsender Beeinträchtigung der Lebensqualität. Ist man in der Kindheit noch nicht von den Symptomen betroffen, so kann in diesem Stadium der Entwicklung jedoch schon der Grundstein für eine Allergieanfälligkeit gelegt werden. Neben dem sozialen Leben können auch schulische Leistungen und die Arbeitsproduktivität durch die gesundheitlichen Auswirkungen eingeschränkt werden. Mit Kreuzallergien hat man zudem im Erwachsenenalter zu rechen.

Quellenangaben

Herbal treatment of allergic rhinitis: the use of Nigella sativa
American Journal of Otolaryngology
Volume 32, Issue 5, September–October 2011

Potential adjuvant effects of Nigella sativa seeds to improve specific immunotherapy in allergic rhinitis patients.
Medical Principles and Practice
Vol. 19, No. 3, 2010, March 2010

Effect of Nigella sativa (black seed) on subjective feeling in patients with allergic diseases.
Phytotherapy Research
2012 Dec 3

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Echter ägyptischer Schwarzkümmel, auch Nigella sativa genannt, ist besonders wegen seines Öls bekannt. Diesem werden viele gesunde Eigenschaften nachgesagt. Diese Informationen sind rein informell und dürfen nicht zur Eigentherapie genutzt werden.
Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker dazu.